Endlich mal wieder ein Konzert im Ausland... Wir freuen uns schon alle sehr drauf und haben beschlossen ein verlängertes Wochenende in der Schweiz zu verbringen. Alle habe sich frei genommen und so geht es am Freitag um die Mittagsstunde los.
Das Wetter ist wie immer im Februar beschissen aber das juckt uns nicht wir sitzen ja im warmen Auto. Vergnügen uns solala den Abend, kleine Sightseeing-Tour am Samstag durch Schweizer Kleinstädte, um dann gen frühen Abend die Location "Merkker" ausfindig zu machen.

Endlich in Baden... wir finden den Club auf Anhieb, und Ivenberg macht sich gleich an den Soundcheck. Sehr ungewohnt das Ganze, in der Schweiz herrscht eben noch Ordnung... so sind wir nicht schlecht verwundert als wir einen Lautstärkenmesser an der Wand entdecken und der Oberhammer ist... das Schlagzeug ist hinter einer Plexiglaswand eingebaut. Bin mal gespannt wie sich das anhört...
Im Vorhof des Merkker finden wir einen Metstand mit einer riesen Auswahl an Met und anderen Hirnzermartenden Getränke vor, wir schlagen natürlich gleich zu ist ja klar... einige Minuten später entdecken wir ein Schild an der Eingangstür wovon wir entnehmen das ABSTINENZ leider nicht auftreten können, schade aber nicht zu ändern.

Nun endlich betritt die erste Band die Bühne, DARK SHADOW heissen die Jungs. Ich hab noch nie was von denen gehört, aber so berauschend waren die nicht. Geboten wurde Black Metal mit einem Sänger der dauernd die Zung raushängen lässt, tut mir leid, kann ich nüscht mit anfangen.

Ähnlich erging es mir bei ORAL FIST FUCK, auch sehr komisches Zeug, aber um Längen besser als die erste Band. Musikalisch kann ich das ganze schwer beschreiben da die Veranstaltung schon eine Weile zurückliegt und mein Metpegel sich langsam in die Sphären hochgeschraubt hat wo man einfach alles gut findet. Jedenfalls fliegt die Kuh, die Massen toben und IVENBERG sind gespannt ob sie die Massen auch so im Griff haben wie ihre Vorgänger.

Nach einer kurzen Umbaupause ist es für IVENBERG dann an der Zeit ihr Können unter Beweis zu stellen... Sänger Seb fackelt nicht lange, begrüßt die Masse, schüttet sich ein Bier in den Hals und dann wird losgebrettert.
Gebten wird moderner Viking-Metal der es in sich hat. Die Jungs haben die Massen spätesten beim zweiten Song im Griff und die Party nimmt ihren Lauf. Schönes Ding, Respekt...

Nach diesem Gewitter müssen sich dann THY FINAL PAIN behaupten, sie schaffen das auch, denn der Alkpegel und letztendlich auch die allerletzte Hemschwelle beim Publikum sind gefallen. leider bekommen wir nicht mehr alles mit da wir uns dann schon auf den Heimweg machen müssen.
In unserer Bude angekommen genemigen wir uns rasch noch nen Absacker und machen uns am nächsten tag schon früh auf den Weg nach hause.

Insgesamt gesehen hatten wir ein sehr schönes Wochende und wir wissen jetzt das die Schweizer sehr gut drauf sind und noch besser feiern können... besser als wir deutschen allemal...