Alles einsteigen! Und ab die Post nach Würzburg in den B-Hof. Ich kenne diesen Club noch nicht, aber was sich mir bot war mehr als imposant... ein riesiger, alter, noch dazu mehrstöckiger  Weinkeller. Nun ja, nicht schlecht das Ganze, alle sind gut drauf und der Abend verspricht viel Spaß , Jux und Dallerei...
Als erstes betreten PAINFUL die Bühne. Das Publikum noch recht verhalten lauschtden Dingen die da kommen... aber so richtig will der Laden noch nicht rocken. PAINFUL kommen noch ein wenig verhalten rüber ... Musikalisch bewegt sich die schwarzwälder Band laut Eigenbeschreibung zwischen  Death-Trash-Doom-BlackMetal... Von Blackmetal habe ich zwar nicht viel mitbekommen, aber naja... man ist bestimmt noch in der Findungsphase. Alles in allem war die Darbietung hörbar...

Nun war es an der Zeit für KAIN los zu brettern... Auch hier muss gesagt werden, junge Band, aber um Längen besser als die Vorgänger. Die Würzburger Jungs haben sich 2007 zusammengefunden und zelebrieren ihre eigene Vorstellung von brachialem Detah und Black. Die Massen haben mitlerweile schon kräftig getankt, also sinkt auch die Hemmschwelle sein Köpfchen mal etwas Richtung Boden und wieder zurück zu bewegen, das macht Laune und schürt nicht zuletzt den Spieleifer der Band die gerade auf der Bühne ihr Bestes zu geben versucht.

Oh ja, nun kommen die Helden des Abends... IVENBERG aus Coburger Landen geben sich die Ehre Den B-Hof zur Sau zu machen... Nach dem üblichen "MachsGut- Ritual" und einem kurzen Intro legen die Herren los. Es ist für mich jedes Mal nett anzusehen wenn IVENBERG loslegen, hier merkt man die Jahrelange Erfahrung der Band sich zu präsentieren. Vom ersten Ton an verschmelzen Morsan, H. Svart, Sarkaz und Besegra miteinander zu einem riesigen Klumpen der sich dann in die Masse walzt und alles platt macht. Vor der Bühne tobt der Bär und wer IVENBERG noch nicht kannte ist spätestens seit eben en Fan geworden...

Alles in allem ein gelungener Abend, nur die Öffnungszeiten des Clubs lassen zu wünschen übrig... punkt  0:00 Uhr wurden alles rausgekehrt und abgesperrt... gegen ein Bier nach Konzertende hätte ich persönlich nichts gehabt...