Coburg, 3. April 2014. Rechtsanwalt Christian Stunz prüft derzeit sämtliche Optionen, ob das Festival Legacy Open Air doch noch gerettet werden kann. Stunz wurde heute vom Amtsgericht Coburg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Coburger Legacy Open Air GmbH, der Veranstalter des gleichnamigen Rock-Festivals, hat am 31. März einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das zuständige Amtsgericht Coburg bestellte daraufhin Rechtsanwalt Christian Stunz von der auf Restrukturierung und Sanierung spezialisierten Kanzlei hww wienberg wilhelm zum vorläufigen Insolvenzverwalter.
Stunz macht sich ein Bild über die aktuelle Situation und arbeitet unter Hochdruck daran, eine Fortführungslösung für das Unternehmen und das Festival zu entwickeln: „Ich prüfe derzeit alle Optionen, damit das Legacy Open Air doch noch stattfinden kann“, erläutert der vorläufige Insolvenzverwalter. Das Festival sollte vom 13. bis 15. Juni im Waldstadion Weismain/Oberfranken mit über 30 Bands aus dem In- und Ausland stattfinden. Die Durchführung wurde jedoch Ende März aufgrund des beantragten Insolvenzverfahrens vom Veranstalter in Frage gestellt, woraus eine erhebliche Verunsicherung der Fans resultiert. Sowohl die Bands als auch übrige Beteiligte haben aber bereits nach ersten Gesprächen signalisiert, dass nach wie vor Interesse an einer Mitwirkung an dem Festival besteht und sie ein diesbezügliches Sanierungskonzept unterstützen wollen.

Über das Ergebnis seiner Prüfung und der weiteren Verhandlungen wird der vorläufige Insolvenzverwalter Stunz in Kürze berichten.